Aragonischer Jakobsweg – vom Somportpass nach Puente la Reina

Begleitete, geführte Pilgerreise auf dem Jakobsweg in Spanien mit professionellen Pilgerbegleiter und Pilger-Coach

Der 183 km lange Aragonische Jakobsweg von Puerto de Somport, dem Grenzpass zwischen Frankreich und Spanien ist ein landschaftlich und kulturhistorisch reizvoller und selten begangener Jakobsweg. Er folgt weitgehend dem Rio Aragon. Wir starten in den Bergwelten der Pyrenäen auf 1632 m nach Jaca, der ersten größeren Stadt mit ihrer archaisch wirkenden Kathedrale.

Einer unserer Höhepunkte ist das Kloster San Juan de la Pena, das seit über tausend Jahren in der Bergeinsamkeit unter einem überhängenden Felsen versteckt durch seine bezaubernde Kapelle besticht.

Über das winzige Dorf Arres, das durch seine Lage auf einer Bergflanke und seiner spektakulären Aussicht über die Region Aragon bezaubert, führt uns der Weg durch eine imposante Erosionslandschaft „Las Margas“. Einige Orte scheinen wie aus der Zeit gefallen und erinnern an eine Kulisse aus einem Romane des Schriftstellers Paulo Coelho.

Der kleine Ort Artieda, das toskanisch anmutende Dorf auf einer Kuppe, ist unsere nächste Station. Wir wenden uns  Ruesta zu, einem völlig verlassenen Ruinendorf, das wirkt wie eine Szene aus einem alten Italo Western.

Danach durchqueren wir die spektakuläre Schlucht Foz Lumbier mit ihren bis zu 2,60  Meter Spannweite großen Geiern in luftiger Höhe. Über Sangüsa, einer Kleinstadt mit sehenswerten barocken Palästen gelangen wir an den kleinen Ort Monreal und dem kleinen achteckigen Templerkirchlein auf freiem Feld: Santa Maria de Eunate, einen Kraftort, der zu meinen persönlichen Höhepunkten der Reise gehört.

Kurz darauf treffen wir ein im Ort Obanos – und sind am Endpunkt unseres Aragonischen Weges. In Puente la Reina, überqueren wir die berühmte, mittelalterliche Brücke. Hier ist der offizielle Beginn des Camino Frances. Den letzten Tag unsere Pilgerreise verbringen wir dort.

Was Du mitbringen solltest: 

Diese spanische Pilgertour ist für Frauen und Männer geeignet, die sich dem ursprünglichen Pilgern zuwenden möchte. Ruhe, Langsamkeit und der Blick auf das Wesentliche im Leben ist das Thema dieses mystischen Weges.

Wer sucht und sich finden lässt, bekommt auf diesen Weg alles was er braucht!

Für diese Reise musst Du  kein Christ sein oder Vorkenntnisse besitzen. Eine gewisse Offenheit sich mit spirituellen Themen und Dir selbst auseinander zu setzen ist aber Voraussetzung. Ich begleite Deinen Weg mit Impulsen, Meditationen und Einheiten aus dem systemischen Coaching.

Was Du erwarten kannst:

  • Organisation der Unterkünfte, Etappen & Verpflegung
  • Professionelle Begleitung
  • Coaching - Einheiten
  • Tägliche Pilgerwanderungen
  • Aufenthalt in der Natur
  • Tägliche Praxis der Meditation
  • Gelegenheit zu Gespräch und Austausch

Unser Pilgerreise

Aussteigen aus Deinem Alltag. Unterwegs sein, mit leichtem Gepäck. Dich erwarten neue Orte, Wege, Einsichten und Erfahrungen.  Stefan Höne, Pilgerbegleiter und Systemischer Berater, Coach & Supervisor leitet Dich an bei ganz individuell für diese Reise ausgewählten Selbsterfahrungseinheiten. Du benötigst nur einen Rucksack, ein Paar Wanderschuhe und Wanderkleidung.

Tour Anforderung: Die Tour hat den Level 2. Mit normaler Kondition und einer gewissen Wandererfahrung ist er gut zu schaffen. Höhenmeter zwischen 200 m und 700 m. Distanz: 15 -22 Kilometer pro Tag, Gehzeit: 4-5 Stunden. Tagesetappen könne teilweise verkürzt werden mit öffentlichen Verkehrsmittel. Die Etappe von Jaca nach Santa Cruz de la Seros ist mit Abstand die körperlich anspruchsvollste Etappe mit 1105 m Aufstieg und am nächsten Tag mit 1120 m Abstieg nach Arrés. Diese kann variiert werden durch eine leichtere Etappe.

Min. max. Gruppengröße zwischen 1 und 4 Personen. Individuelle An- und Abreise und möglicher Taxitransfer während der Reise. Mehrkosten einplanen

Weiter Infos: www.stefanhoene.de/allgemein/deine-packliste/

Dauer: Donnerstag, 08. Juni, 10:00 Uhr  – Freitag 16.Juni 2023, 12:00 Uhr

Gerne biete ich Dir für Deine Gruppe individuelle Reisetermine an.

Treffpunkt: Canfrance Estation (Spanien)

Ziel: Puente la Reina

Unterkünfte: Wir werden die spanische Gastfreundschaft in verschiedenen, individuellen Unterkünften genießen können. Angefangen in einen Spa Hotel bis zu charmanten, alten Landhäusern, privaten Pilgerunterkünften wie die urige Pilgerherberge in Arres und bis zu vier Sterne Hotels in Santa Cruz de la Seros. Es  ist für jeden etwas dabei. Alle Unterkünfte sind einfach, sauber und gastfreundlich. 

Wer mehr Informationen benötigt, melde sich gerne bei mir. Bitte keine Einzelbuchungen vornehmen –   die Übernachtungen sind vor gebucht und werden vor Ort von Dir bezahlt!

Camino Aragonés - in Kürze

Etappen: 9 Tagesetappen zwischen 15 - 22 km.
Der Preis gilt für die komplette Reise pro Person.

2750,-€ für Organisation, Coaching und Begleitung während der gesamten Reise.
2650,-€ für Kunden von Beratung & Pilgern - Stefan Höne

Zuschlag für Einzelbegleitung auf Anfrage: 2650,-€

Leistungen:
• Professionelle Begleitung
• Individuelle Betreuung während der gesamten Reise
• Einführung in das Pilgerleben
• tägliche Impulse, Meditationen, Entspannungseinheiten
• Auf Wunsch - Individuelles Coaching in persönlichen Lebens- und Arbeitsfrage
• Auf Wunsch - Angebote zur Abendgestaltung

Anreise: Flughafen Düsseldorf – Pamplona (Spanien) – Bahn/ Bustransfer nach Canfrance Estacion (Spanien) Kosten Flug & Bus, Bahn circa 240 € (Hin-/Rückfahrt Stand 03.11.2021)
Die Unterkünfte werden vor Ort von Dir selbst bezahlt. Mehrkosten circa 500,-€.
Min. max. Gruppengröße 2 bis 4 Personen.

Individuelle An- und Abreise.

'Neun Tage Langsamkeit und Ruhe. Du bekommst alles was Du brauchst.'

Begleitet Pilgern in Spanien - Camino Aragonés

Das sagen meine Kunden.

Nee, auf keinen Fall. Ich kann jedem nur davon abraten, so einen Gruppenquatsch mitzumachen, bringt nur Schweiß und Tränen… War doch eine Aufgabe, eine ganz gegensätzliche Abhandlung zu schreiben, oder? Dann ist das jetzt gerade die ideale Gelegenheit…Obwohl dann wird der Text hier noch länger 😊.
Ja, natürlich würde ich die Reise weiterempfehlen. Der Weg ist toll und ich finde auch die Idee, diesen Weg gemeinsam zu gehen, sich persönlich durch die Gespräche und Impulse und im Miteinander weiterzuentwickeln, toll. Nicht so oft bekommt man die Gelegenheit und die Zeit, sich so intensiv mit sich selbst zu beschäftigen, das ganze gespiegelt zu bekommen und dazu noch jede Menge neue Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln. Und auf der anderen Seite aber auch seinen Teil beitragen zu können und für die anderen da zu sein – und das alles ganz sorglos was den Rahmen angeht. Ich überlege gerade, ob die Etappen schwer waren? Eigentlich fand ich den Mosel-Camino fast anspruchsvoller – aber ob das an der eigenen Fitness lag? Ich denke auf jeden Fall, dass sich der Weg gut schaffen lässt, die Etappen waren prima – gerade auch mit dem langsamen Start.Ich fand es aber auch gut, dass wir ein paar Mal die längeren Wege gegangen sind und ein bisschen körperlich herausgefordert wurden. Mir hat das gut getan – ein Freilaufen eben. Vielleicht kann man diejenigen, die Sorge haben, ob sie das schaffen, aber auch beruhigen: ein Taxi lässt sich selbst in der hintersten Bergwelt noch organisieren. Und auf der anderen Seite waren auch die Abkürzungen bei den hohen Temperaturen gut – also eben alles nicht hundertprozentig vorher planbar und immer sehr individuell lösbar. Und ich habe wieder gemerkt: beim Pilgern habe ich den ganzen Tag Zeit und die Kilometer sind nicht das Problem… wie ruck zuck man plötzlich 6 oder 7 Kilometer geschafft hat, erstaunt mich immer wieder.Der Abstand zum Alltag, das Herausgehen aus der Komfortzone fand ich noch mal größer als auf dem Mosel-Camino und das war eine gute Erfahrung. Stärkt auf jeden Fall das Selbstvertrauen.Letztlich kann ich die Reise also jedem empfehlen, der nur darüber nachdenkt, ob das etwas für ihn ist. Denn alleine das zeigt doch schon: ja, ist es. Einfach machen!
Katja aus Höxter

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