Ich möchte mich noch einmal herzlich bedanken für die drei Tage voll besinnlicher und körperlicher "Action".

Es wirkt nach...

Als Dankeschön hier die Rosinen Geschichte, die du gerne veröffentlichen darfst.

Viele Grüße auch an Dörte sendet Anne-Rose

Die Rosinen Geschichte - Wir Pilger haben uns in der Kirche eingefunden zu einer Achtsamkeitsübung, die Rucksäcke sind beiseite gestellt und wir sitzen in den Bänken.

Stefan reicht in einer Tüte Rosinen herum. Wer nicht mag, kann ein Bonbon als Ersatz nehmen.Ich nehme lieber ein Bonbon, ich bin kein großer Rosinen Freund.Wir sollen die Rosine in die Handfläche legen und betrachten.

Mein Bonbon ist oval, gelb und glatt. Und klebt. Das merke ich, als wir die Rosine drücken sollen. Dörte beobachtet mich und schmunzelt. Als wir die Rosine ans Ohr halten und später über die Wange streichen sollen, kann sie sich ein lautes Lachen kaum verkneifen. Mein Bonbon sendet mir nur eine Botschaft: „Ich klebe!“

Beim Riechen habe ich ein Erfolgserlebnis. Der Duft ist betörend.

Jetzt wird die Rosine auf die Zunge gelegt und erkundet und letztlich zerbissen. Das geht bei mir nicht so gut.

Dabei sollen wir uns vorstellen, dass die getrocknete Frucht einmal an einem Rebstock gewachsen ist, und wir sollen uns vorstellen, welche Menschen in dem Weinberg gearbeitet haben. Wie Wind und Wasser auf den Rebstock Einfluß genommen haben und die Sonne.

Spätesten an dieser Stelle kippt bei mir die Stimmung.

Ich stelle mir vor, wie und wer mein Bonbon hergestellt hat in riesigen Bottichen, Maschinen und mit chemischen Zutaten.

Was gäbe ich jetzt für eine Rosine!

Pilgern &Yoga verbinden

Anne Rose ,