Pilgern mit Stefan Höne – Erfolgsgeschichte

Erfolgsgeschichte

Als ich vor einigen Wochen von einem Sportmagazin gebeten wurde, einen Blogbeitrag zum Thema „ Meine Erfolgsstory“ zu schreiben, stockte erst mal etwas in mir. In diesem  Blog gab es Geschichten über gelaufene Marathons, massive Gewichtsabnahmen und um das Besteigen vom Mount Everest.

Vom Maschinenbaukonstrukteur zum Pilgerbegleiter zu wechseln. Ist das Erfolg?

Eigentlich bin ich eher der Sicherheitstyp. Für mich ist es wichtig, wenn ich weiß was, wann auf mich zukommt. Und etwas gut durchzuplanen gehört wohl auch zu meinen Eigenschaften, die mir bisher das Gefühl gegeben haben, Dinge in der Hand zu haben und zu gestalten. Das war aber nicht immer so. Es scheint, dass da noch mehr ist, das mich antreibt und motiviert eine Veränderung zu wagen. Dieser Veränderungswille entsteht aus einen inneren Gefühl, das es nicht so bleiben kann wie es ist. Und dem nachzugehen, ist der Antrieb, den wohl jeder kennt, der etwas verändern möchte.

Was ist Erfolg? Das ist die Frage, die ich mir gestellt habe.

Und dafür bin ich nochmal zurückgegangen, zu einem Zeitpunkt wo meine andere „Erfolgsbeschichte“ begann.

Die ersten Zeilen sind fertig, wer interessiert ist, kann sie gerne hier lesen.

An einem Montagmorgen im Dezember 2012 gab ich meinen Antrag auf eine Sabbatzeit bei meinem Arbeitgeber ab.  Der Antrieb war das tiefe Bedürfnis nach einer selbstgewählten Auszeit, die mir nicht durch äußere Umstände oder Krankheitstage vorgegeben war.

Ich heiße  Stefan Höne, 50 Jahre alt, verheiratet. Vater einer Tochter. Freunde und Familie würden mich als humorvollen, offenen und neugierigen Menschen bezeichnen. Ich mag Menschen, die ihren  eigenen Weg gehen. Ich liebe es, in diese unterschiedlichen Lebensräume einzutauchen und ich bin jedes Mal begeistert, was ich dort alles Wunderbares finde.

In meinem Berufsleben als Maschinebaukonstrukteur und Projektmanager war ich häufig derjenige, der ganz vorne mitwirkte, wenn es galt, Neues zu entdecken und einzuführen. Ich bin begeisterungsfähig und würde von mir behaupten, gut motivieren und inspirieren zu können.

Selbst bei persönlichen Krisen, schweren Verlusten und Abschieden, schaffe ich es, nach den Perlen für mein Leben in diesen Ereignissen zu tauchen und manchmal auch zu finden.

Ende Dezember bekam ich die Zusage. Auweia. Von 6 Monaten Auszeit zu träumen oder sie zu bekommen, das ist schon ein Unterschied. Jetzt hieß es, raus aus der Komfortzone, mit allen ihren Annehmlichkeiten. Luft unter die Käseglocke lassen, die mir vielleicht mein schönes, selbstgestricktes Weltbild verrückt. Da merkte ich echten innerlichen Widerstand.

Manchmal halte ich lieber den alten Haufen fest, als zu vertrauen, das der Neue vielleicht etwas Besseres für mich hat.

Ich beschloss mich richtig auszuprobieren. Ich wollte Pilgern gehen.

Ich war damals 45 Jahre alt, körperlich fit von meinem jahrelangen Lauf Training und  der Yogapraxis.

Aber die eigentliche Herausforderung dieser Reise war anderer Art und brachte mich so manches Mal ins Wanken.

Am Morgen des 3. Mai 2013 startete ich. Ich ging von meiner Heimatstadt im  Bergischen Land los. Gut, dachte ich mir damals, Du willst wieder hierhin zurückkommen. So ganz loslassen konnte ich wohl doch nicht. Konstanten sind wichtig. Dafür brauchst Du einen Anker. Und ich hatte direkt zwei. Ich wollte das Einrasten meiner Haustür hören vor dem Losgehen und was damals noch wichtiger war, Dörte meine liebe jetzige Ehefrau, wollte mich die ersten Tage nach Köln begleiten. Sie wusste, wie ich damals wirklich drauf war und war ein wunderbarer Gesprächspartner, um mich in diese Reise eintauchen zu lassen.

Die Überquerung der Hohenzollernbrücke, über den Rhein in Köln war wie ein erster großer Sprung für mich. Ich wusste instinktiv, jetzt passiert etwas!

Mir kamen die Tränen. Wie bei einem großen Abschied, den ich schon so oft erlebt hatte. Vielleicht war auch Loslassen ein Punkt. Darüber war ich mir damals nicht ganz klar.

Abschied, nicht meine Sache. Ich mochte das nicht und ich versuchte diesen Teil der Reise kurz zu halten. Heute weiß ich, wie wichtig es ist, sich aus einer Situation zu verabschieden und los zu lassen. Am 7. Mai bestieg ich um 6 Uhr morgens den Zug nach Paris. Dörte fuhr zurück nach Hause. 7 Wochen Abschied, jetzt auch von ihr. Ich reiste noch einige Tage weiter, bis ich den Einstieg in meinen Ausstieg erreichte. Mit einem Linienbus und einigen Skifahrern erreichte ich den Somportpass. Einer der ältesten Pyrenäenübergänge und Grenzübergang zwischen Frankreich und Spanien auf 1635 Meter Höhe, mit nicht viel mehr als einer verlassenen Durchfahrt mit einem kleinen weißen Grenzhäuschen davor und einem Skilift etwas abseits.

Ich sah das Muschelsymbol, das mich auf den Jakobsweg aufmerksam machte und von nun an einige Wochen begleiten sollte. Es war großartig mit meinem Rucksack an diesen Punkt zu stehen und mich überkam eine freudige Anspannung. Ich schoss ein Starterfoto von mir, sah mich noch etwas um, zog mir meine Wanderschuhe an und ….ging meinen ersten Schritt auf dem Camino (Jakobsweg) in Spanien.

Ein wunderbarer und beeindruckender Weg  durch die Pyrenäen. Der Camino führt von Somport entlang des Rio Aragones nach Puente Puente la Reina auf den Camino Frances. Ich erlebte die Pyrenäen mit puderweisen Gipfeln und Tälern mit Millionen von Mohnblumen, Schafsherden und 1000 Jahre alten Eichen, in denen ich saß und  in mein Tagebuch schrieb, was mir der Weg zeigte und erklärte.

Ich übernachtete in alten Herbergen, die teilweise mit den Bergen verwachsen schienen. In den Schlafräumen sah man den nackten Fels, auf den alte Bruchsteinmauern gesetzt waren.

Dort traf ich auch meinen Weggefährten für die nächsten Wochen. Mike kam aus Australien. So ein dunkelhaariger Typ, leuchtende Augen in einem freundlichen, offenen Gesicht, schlank, Schlapphut, blaues Polohemd und mit einer kurzen dunklen Hose. So wie ich mir einen Mann vorstellen würde, der schon viel von der Welt gesehen und erlebt hat. Das erste Gespräch mit ihm machte einen tiefen Eindruck auf mich. Er hatte eine sehr ruhige und tiefe spirituelle Art, die auch aus seinen Erfahrungen mit den indigenen Völkern in seiner Heimat zu tun hat. Spannend, wie sich mein christliches Weltbild mit einem liebenden und freundschaftlichen Jesus erweiterte, durch seine spirituellen Erfahrungen mit den Aborigines, für die Mutter Erde ein unverkäufliches Gut ist, das nur durch den Kreislauf von Geben und Nehmen gesund bleibt, genauso wie wir Menschen auch.

Sein australischer Slang und meine schon etwas eingeschlafenen Englischkenntnisse ließen uns in den ersten Tagen unserer gemeinsamen Reise ganz langsam und überlegt über Erfahrungen und Erlebnisse sprechen. Es war ein ausgesprochen interessanter Austausch, geprägt durch genaues Zuhören und bewusstes Suchen nach Worten, von dem was wir sagten. Wir beide merkten schnell, dass diese Art der Gespräche sehr wertvoll und nachhaltig war. Neben der fast kontemplativen Stille am Anfang der Pilgerreise kam nun ein zweiter wichtiger Aspekt in diese Reise. Da sein, auch mit unseren Gesprächen und wahr nehmen was gerade ist. Heute würde ich es mit aktivem Zuhören und Mitteilen beschreiben.

Die Tage waren wie ein ewiger Frühling. Wir starteten von nun an morgens gemeinsam und nachdem wir uns die ersten Tage abends immer wieder zufällig trafen, sahen wir das als guten Anlass, uns zu verabreden für die nächste Herberge und gingen teilweise Etappen gemeinsam, wenn es unsere unterschiedlichen Gehgeschwindigkeiten zuließ. Ich war überrascht, wie ich nach einigen Tagen heraus bekam, wie sich mein Schritttempo und meine Körperhaltung mit dem Rucksack mal förderlich, mal ermüdend auswirken konnten. Hier war aber noch nicht der Zeitpunkt, diese weiter zu entwickeln, dazu kam ich erst einige Jahre später in Zusammenarbeit mit Bruder Jonas, einem Mönch aus dem benachbarten Sauerland. Dort bekam ich durch eine Meditation, die „ Einfach Sitzen“ heißt die Inspiration zu einer Tour, die heute „Einfach Gehen“ heißt. Darin habe ich viele eigene Erfahrungen aus dieser langen Reise integriert.

Der Winter kam wieder. Temperaturen im einstelligen Bereich und Dauerregen. Nicht nur das Wetter änderte sich, sondern auch der Weg. Nach 8 Tagen waren wir auf dem Camino Frances angekommen. Es wurde ein ganz neuer Weg. War ich in den Pyrenäen tagsüber alleine unterwegs mit Mike, den ich immer mal wieder traf, ruhend im Gras liegend oder in einen Café sitzend reihten wir uns nun teilweise in eine lange Schlange ein.

Ich hatte keine Lust mehr hier zu sein. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, das Mike und ich noch Etwas füreinander hatten. Was diese Etwas hätte sein können, das wusste ich nicht.

Und das Etwas schlug ein wie eine riesige, nicht erwartete Welle. Eine Welle die anfing zu brechen, mit einem dröhnenden Donner.

Ich hätte es vorher nicht glauben können. Es waren zwei einfache Fragen. Fragen, wie ich sie heute als Berater ähnlich stellen würde. Sie kamen so unvermittelt, wie bei einem Strandspaziergang eine Welle, die dich im Bruchteil einer Sekunde komplett überschwemmt und mit ins Meer ziehen möchte. Du merkst, wie das abfließende Wasser an deinen Füßen zieht, der Sand  um Deine Füße spült und du bist bis nass bis auf  die Haut.

Where will you go?  And who will go with you? The first one is the more important.

Unglaublich! Ja, wo wollte ich denn überhaupt hin? Nach Santiago de Compostela und dann? Was hatte ich vor mit dieser Auszeit, mit dem was danach sein würde?

Manche Fragen brauchen Zeit, und wir dürfen es aushalten bis wir eine eigene Antwort finden.

Ich kam wieder nach Hause, 1 Jahr später kündigte ich meinen Job als Maschinenbaukonstrukteur und Projektmanager. Ich arbeitete gerne in dieser Firma, leider in einem Produktbereich, der keine Zukunft mehr hatte und somit für mich keine Herausforderung mehr besaß. Und da jetzt schon so viel Frischluft unter die Käseglocke gekommen war, beschloss ich eine Weiterbildung zu beginnen als psychologischer Berater in einem Institut im  Bergischen Land. Ich war begeistert von der praktischen Art des Lernens dort. Ich erfuhr Hintergründe unseres Denkens und Handelns und bekam so manchen Lebensfaden wieder aufgenommen, der mir abhandengekommen war. Meine Dozenten waren alles Spezialisten aus der Praxis. Wir erfuhren und übten das Arbeiten mit verschiedensten Werkzeugen, Ansätzen und Methoden in der Einzel-, Paar- und Teamberatung. Am spannendsten war es, mich selbst dabei zu beobachten, wie ich als gelernter Techniker & Betriebswirt in der Reihe mit Psychologen und Pädagogen aus den verschiedensten Bereichen meinen eigenen persönlichen Beratungsstil entwickelte.

Dezember 2014. Und dann musste ich auf einmal wieder los. Es war in der Adventszeit. Die Tage waren kurz. Ich begann die Tour wieder im Bergischen Land. Ich war fast alleine unterwegs. 3 Tage bis nach Köln. Ein Stück den Rhein Richtung Süden, rechts ab durch das Ahrtal und dann links, durch die Eifel. 6 Tage gehen und 6 Tage im Benediktiner Kloster in Maria Laach. Die Tour war ein Leichtes. Kühle Temperaturen und Wege nur für mich, machten jeden Tag zu einer tiefen Entspannung. Ich versuchte mich auf den Augenblick zu konzentrieren und gedanklich möglichst wenig in der Zukunft oder Vergangenheit zu sein.

Ich hatte meine Frage noch nicht beantwortet: Wohin willst Du gehen? Die Weiterbildung als systemischer Berater alleine war noch nicht die Antwort.

Es war der letzte Pilgertag. Auf einmal kam mir das Wort „Pilgerbegleiter“ in den Sinn. Ich dachte mir, krass, was ist das denn für ein Beruf. Stutzen auf der einen, Euphorie auf der anderen Seite. Ich musste laut lachen, mitten im Nirgendwo. Ein tiefes kindliches Lachen, aus purer Freude. Ich spürte einen Schauer durch meinen Körper fließen, auch ein wenig Wehmut, wie bei einem Abschied von alten Zielen und Wünschen. Ziele und Wünsche, die ich irgendwann aufgenommen hatte, vielleicht weil es einfach naheliegend war oder vorteilhaft erschien. Vielleicht auch Dinge, die mir mein Umfeld übergestülpt hatte, ohne dass ich sie für mich prüfte. Es war fantastisch schön, mit diesen Gedanken weiter zu gehen

Ich ging die Frage, nach dem „Wohin willst Du gehen“, neu an. Ich prüfte für mich, was mir Freude an diesem Projekt „Pilgerbegleitung“ machen würde und wo ich Sorgen hatte. Ich plante, die Tage im Kloster, soweit wie möglich, in Stille zu verbringen. 6 Tage, keine Ablenkung, keine Beeinflussung, sehen was passiert.

Unfassbar, schon am zweiten Tag saß ein „Klostercoach“ neben mir in einer kleinen Kapelle.

So etwas gibt es auch, dachte ich mir! Karsten, grauhaarig, seriös wirkend erzählte mir, wie er Menschen in das Klosterleben einführte. Das hörte sich ganz interessant an. Ich hatte etwas anderes im Kopf. Ich wollte den Jakobsweg als Raum nutzen. Der hatte viel mehr Platz und lag direkt in der Natur. Sich selbst kennen lernen war ein Thema für den Weg, am wesentlichen erfreuen und achtsamer werden. Die Menschen sollten selbst erleben und spüren, wie sich das  anfühlt. Und das in einem geschützten Rahmen.  Es war sehr interessant für mich die Unterschiedlichkeit zwischen ihm und mir zu spüren und es gab meinen Ideen Struktur und Richtung.

Ich hatte noch viele Vorurteile vor dieser neuen Aufgabe. Auch mein alter Job war für mich noch nicht völlig aus dem Kalkül. Ich schaute nach Außen, was denn mein Umfeld über mein neues Vorhaben denken würde. Ich sah schon die weisen Gesichter, die Nase rümpfen, mit dem Kopf schütteln oder verständnislos weggehen. Ich war verunsichert, ob ich auf den für mich richtigen Weg war.

Am vorletzten Tag im Kloster. Ich hatte den Abend in einer kleinen Gruppe mit interessanten Menschen aus verschiedensten Berufsfeldern verbracht. Es war ein guter Austausch über Gott und die Welt, bei einem ausgesuchten Glas Rotwein.

Volker war ebenfalls einige Tage Gast des Klosters und Teil der Gesprächsrunde. Er verbrachte hier  einige Tage zur mentalen Hygiene, wie er es nannte. Als Berater arbeitete er viel mit Menschen zusammen. Ich wurde auf Ihn aufmerksam, da er von seiner Hochsensibilität sprach. Was ihm den Aufenthalt in großen Menschenmengen sehr schwer machte. Ich hätte ihn normalerweise mit meinem alten Schubladendenken woanders eingeordnet. Lange Haare, so ein großer kantiger Typ. Aber das hatte ich mir seit dem Camino in Spanien gründlich abgewöhnt. Dieser letzte Abend im Kloster neigte sich dem Ende und Volker und ich gingen gemeinsam zum Aufzug, der uns zu unseren Zimmern führte.

Wir standen gemeinsam im Aufzug. Die Fahrt dauerte nur einige Sekunden. Und da höre ich Volker sagen: „ Lieber Stefan: Schau nach vorne, das Alte ist vorbei und Du brauchst nichts zu tun, lass Dich abholen.“ Der Aufzug ist angekommen, wir verlassen ihn und verabschieden uns für die Nacht.

Mai 2018. Heute bringe ich Menschen in Bewegung und das bedeutet auch Veränderung.

Der erlebte und gefühlte Unterschied auf diesen Reisen, den ich mit Aktionen verstärke, ist neben der wunderbaren Natur und dem Weg die Grundlage dafür.

Dieser Prozess bedarf einen Blick von außen und auch ein gewisses Maß an Führung, oder „Coaching“, wie wir Neudeutsch sagen.

Teilnehmer sind Teams, Familien, Firmen, die das Pilgern erleben wollen um  ihre Herausforderungen besser bewältigen zu können. Die Ideen, Pläne, Ziele haben und Zeit zum Nachdenken und Konzipieren benötigen. Einzelpersonen, die abenteuerlustig sind oder einfach nur neugierig auf diesen Weg der Wege, den Jakobsweg.

Die Begleitung von Gruppen und Einzelpersonen und die Dynamik auf den Pilgertouren mitzuerleben ist für mich sehr bereichernd und sinnvoll. Ich kann heute meine Fähigkeiten aus meinen unterschiedlichsten Berufen auf einen Punkt bringen.

Das bedeutet, meine natürlichen Begabungen zu verbinden mit meine Professionalität, die ich in vielen Berufsjahren erworben habe und mich kontinuierlich neu einlassen auf das, was gerade ist.

Paul Klee sagte mal:  „Eine Linie ist ein Punkt der spazieren geht“.

Das beschreibt sehr schön den Moment, wovon es unendlich viele gibt in unseren Leben, die uns unseren Weg gehen lassen. Der jetzige Moment ist auch hier das werden in den wir uns weiterentwickeln und im Rückblick der Weg den wir gegangen sind.

Ich fühle mich bestätigt und innerlich zufrieden, wenn ich durch meine Persönlichkeit, Berufserfahrung und mein Konzept, Teilnehmern neue Impulse geben kann. Das ist meine Art des Erfolgs, auf den Reisen einen Unterschied zum Alltag der Teilnehmer zu machen. Und hier wird es wieder rund, mit allen anderen Formen, sei es eine Bergbesteigung, eine Gewichtsabnahme oder ein gelaufener Marathon.

Der Unterschied macht den Erfolg!

Gruß Stefan

12 Antworten

  1. Sehr beeindruckend.👍
  2. Danke Renate Gruß Stefan
    • Stefan
      Menschen begleiten, bis sie alleine Ihren Weg gehen und sie stark werden lassen. Sie erleben lassen, was für wunderbare Möglichkeiten in Ihnen schlummern und wie aus einer Schatzkiste gehoben werden können. Manchmal liegen ein paar Tücher drüber und wir sehen sie nicht. Dann brauchen wir jemanden, der das eine oder andere Tuch mal anhebt und sagt:" Schau mal dort!"
  3. Hallo Stefan, ich freue mich auf deine Fortsetzung, weil ich neugierig bin, wie du dich weiter entwickelst auf deinem Weg. Die Frage "wo will ich hin" und "wer wird mich begleiten" steht auch in meinem Raum und ich bin mir sicher, dass wir uns diese Frage immer wieder stellen sollten, alleine um uns weiter zu entwickeln, zu wachsen oder einfach nur, um uns weiter zu bewegen. Von daher gefällt mir der Ausdruck und wohl auch deine neue Aufgabe des Pilgerbegleiters. Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, diesen Weg ein Stück begleiten, tun wir das nicht alle tagtäglich mit den Menschen, die uns nahe sind. Ist das nicht unserer aller Aufgabe? Entscheidet sich dieser Mensch nun zur inneren Einkehr, sollte auch dies verstanden werden (wie ihre Frau, die sie gehen ließ und sie sogar einen Teil, den entscheidenden Teil des Weges, ein Stück begleitete). Es sollte unsere Aufgabe sein, die gleichen Menschen los zu lassen, damit sie ihre eigene Erfahrung und Entwicklung machen können. Wir können nur Begleiter sein: Wegbegleiter oder wie sie es nennen, Pilgerbegleiter. Ich freue mich auf die Fortsetzung. Liebe Grüße Sabine
    • Stefan
      Liebe Sabine, Sie haben es sehr schön auf den Punkt gebracht. Menschen zu begegnen, ein Stück Weg gemeinsam gehen und dann wieder los zu lassen. Das ist ein ewiger Kreislauf, wo wir uns gegenseitig weiter bringen und persönliche Entwicklung erfahren. Gleichzeitig ist es auch ein Kreislauf der uns viel abverlangt, wenn wir loslassen müssen und noch nicht bereit dafür sind. Danke für deine Rückmeldung. Herzliche Grüße Stefan
  4. Hallo Stefan! Herzlichen Dank für den Einblick in deinen "Ausstieg"! Das macht Mut selber immer wieder die Frage nach der Richtung im Leben zu stellen. Danke für die vielen Anregungen im Text, die zum Nachdenken einladen. Liebe Grüße Johannes
    • Stefan
      Lieber Johannes, ich freue mich das Du dir die Zeit für den Text genommen hast. Ich habe Ihn in den letzten Wochen noch ein wenig umgeschrieben, um besser den Punkt zu bekommen, was Erfolg bedeutet. Vielleicht ist es auch die Veränderung oder der Unterschied. Es geht weiter... Glg Stefan
  5. Hallo Stefan! Vielen Dank für den Einblick in deinen "Ausstieg". Das macht Mut selber immer wieder einmal über die Frage nach der Richtung im Leben nachzudenken. Danke für die vielen Anregungen im Text, die zum Nachdenken einladen. Liebe Grüße Johannes
  6. Hallo Stefan, das liest sich toll... ich würde gerne mit dir mal nen Kaffe trinken... vielleicht hast du Zeit und Lust? liebe Grüße Tina
    • Stefan
      Hallo Tina, danke für Deinen Kommentar. Wir können uns gerne über den Text unterhalten, am besten wenn Du selber erlebst, wie sich das anfühlt auf den Weg zu sein. Vielleicht kommst Du einfach mal auf eine Tagestour mit. Ich freue mich von Dir zu hören.
  7. Lieber Stefan, deine Zeilen zu lesen macht richtig Lust auf leben. Vielen Dank!
    • Stefan
      Danke dir liebe Christine. Lust auf das Leben bekommen, das ist eine wunderbarer Aussage.

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