Die Story von der Tour “Einfach Gehen”

Die "Einfach Gehen" Tour

Die Tour, die ich gerne für Teilnehmer vor meiner eigenen Haustür anbiete, startet in Wipperfürth.
Die Tour heißt „Einfach Gehen“ und auch diese Idee kam mir nicht so zufällig, sondern bei einer Begebenheit, die ich während einer Auszeit in einem Kloster im Sauerland bekam.

Ein Mönch, so in meinem Alter, forderte mich auf, doch einfach mal morgens und abends 20 Minuten auf einem Stuhl zu sitzen und zu sehen, was das so mit mir macht. Ich bekam verschiedene Aufgaben von Ihm, eine hieß „Der Blaue Elefant“.

Diese verläuft folgendermaßen: Du sitzt auf einem Stuhl wartest, was passiert. In deiner Vorstellung sind ganz viele Blaue Elefanten in deinem Körper auf gehangen, sich frei drehend und bewegend. Wenn es nun irgendwo piekst, juckt, sich mulmig oder lustig anfühlt, dann schlägt ein Elefant etwas aus, dreht sich also um die eigene Achse an der Stelle im Körper wo das Gefühl bemerkbar ist.
Das machte ich also einige Male und stellte fest, dass es einen Elefanten im Bauch gab, der sich immer wieder bemerkbar machte. Ich habe ihm einen Namen gegeben, der Kribbelelefant und beobachtete, bei welchen Gedanken der Elefant ausschlägt.
Irgendwann kam ich dahinter und seit dem fiel mir das ruhige Sitzen viel leichter und ich entspannte mehr und mehr.

Die Frage die sich mir stellte: „Weshalb ist das so?“
Weil unser Körper mit uns spricht und wir etwas Zeit brauchen, um Ihn zu verstehen. Und das geht, meiner Erfahrung nach am besten, wenn es ruhig ist und wir idealerweisen in der Natur unterwegs sind.
Um mal zurück zu der „ Einfach Gehen“ Tour zu kommen, da läuft es ähnlich ab.
Du bekommst von mir eine Auszeit. Diese Auszeit kannst Du dafür nutzen in Deinen Körper hineinzusehen, was er so denkt. Da dieses nicht ganz so einfach ist, gebe ich Dir eine paar Übungen an die Hand, mit denen du prüfen kannst, bei welchen Bewegungen Dein Körper wie reagiert.
Wie bei mir damals die „Blauen Elefanten“.

Eine Teilnehmerin sprach mich bei einer Tour an. Sie spürte, dass sie mit Ihrer leisen Stimme von ihren Kollegen gar nicht wahr genommen wird und sie sich öfter überhört fühlte.
Also bat ich Sie einmal die Hände auf ihre Ohren zu legen und die Öffnung der Hände zum Hinterkopf hin zu öffnen.
Sie machte das so, und erzählte weiter dies und das und ich bat sie beim Erzählen die Hände von den Ohren zu nehmen.

Was passierte?
Sie redete viel lauter, wie vorher.
Ich bat sie dann die Hände auf die Stelle des Körpers zu legen, wo sie die Vibration ihre Stimme im Körper spürte und mit geschlossen Augen diese Vibration wahr zu nehmen.
Das spannende dabei, sie redete den Rest des Tages kräftiger und alle umstehenden Teilnehmer der Tour die das live miterlebten konnten ihr das wiedergeben und bestätigen.
Das war wirklich toll mitzuerleben!

Mehr Informationen zu dieser Tour findest Du:

www.stefanhoene.de

Gruß

Stefan

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